Der Schwerpunkt des Netzwerks liegt auf der Nutzung von Reststoff- und Abfallströmen aus beispielsweise der Forst- und Landwirtschaft, der verarbeitenden Lebensmittelbranche oder der Holz- und Papierindustrie, um daraus Spezial- und Basischemikalien, wie z. B. sekundäre Pflanzenstoffe (phenolische Verbindungen, Terpene, Hydroxyfettsäuren, Wachse u. a.) oder Butanol zu gewinnen. Liegen diese Chemikalien anschließend vor, sollen sie wiederum von den Kooperationspartnern
entweder zu innovativen und hochwertigen Produkten weiterverarbeitet werden,
und/oder zu bereits existierenden Produkten als Zusatzstoffe oder Additive für verbesserte Eigenschaften hinzugesetzt werden.
Der Ansatz von “Waste2Value” soll dem Ziel Rechnung tragen, erdölbasierte Produkte durch aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnene Produkte zu ersetzen, welche in ihren Gebrauchseigenschaften mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar den “Erdöl-Produkten” überlegen sind. Damit wird der Wechsel von einer erdölbasierten hin zu einer stärker biobasierten Gesellschaft unterstützt.
Forschenden der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist es gelungen, gelbe Naturfarbstoffe aus Kohlendioxid und Lichtenergie herzustellen. Dazu nutzten sie Cyanobakterien, denen Gene aus Roter Bete…
Die europäische Partnerschaft FutureFoodS lädt qualifizierte Fachleute ein, sich als Gutachtende für den Call 2025 „Accelerating Food Sustainability“ zu registrieren. Interessierte Fachleute können…
Ein Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung zeigt, wie Biomasse anstelle von Erdöl als Rohstoff für chemische Produkte genutzt werden kann. Ihre spannenden Erkenntnisse haben…