Der Schwerpunkt des Netzwerks liegt auf der Nutzung von Reststoff- und Abfallströmen aus beispielsweise der Forst- und Landwirtschaft, der verarbeitenden Lebensmittelbranche oder der Holz- und Papierindustrie, um daraus Spezial- und Basischemikalien, wie z. B. sekundäre Pflanzenstoffe (phenolische Verbindungen, Terpene, Hydroxyfettsäuren, Wachse u. a.) oder Butanol zu gewinnen. Liegen diese Chemikalien anschließend vor, sollen sie wiederum von den Kooperationspartnern
entweder zu innovativen und hochwertigen Produkten weiterverarbeitet werden,
und/oder zu bereits existierenden Produkten als Zusatzstoffe oder Additive für verbesserte Eigenschaften hinzugesetzt werden.
Der Ansatz von “Waste2Value” soll dem Ziel Rechnung tragen, erdölbasierte Produkte durch aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnene Produkte zu ersetzen, welche in ihren Gebrauchseigenschaften mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar den “Erdöl-Produkten” überlegen sind. Damit wird der Wechsel von einer erdölbasierten hin zu einer stärker biobasierten Gesellschaft unterstützt.
Für die Industrie eröffnen Rezyklate neue Wege in der Geotextilproduktion. Im Projekt GREEN zeigt das Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE, dass sich Polypropylen (PP)-,…
Die chemische Industrie steckt in fast allen Alltagsprodukten ist aber zugleich für einen erheblichen Teil der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. ETH-Forscherin Ronja Rappold will das ändern.…
Seit 2016 erforschen Industrie und Wissenschaft im Verbundprojekt Carbon2Chem®, wie klimaschädliche Industrieabgase sinnvoll weiterverwendet werden können. Zielsetzung: Kohlendioxid nicht mehr nur…