“UseCO2″ ist ein ursprünglich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes ZIM- Kooperationsnetzwerk mit dem Ziel, Kohlendioxid statt fossiler Rohstoffe wie Erdöl und Erdgas als Ausgangstoff für nachhaltige Produkte zu nutzen. Die Teilnehmer entwickeln Technologien, um CO2 aus Industrieabgasen oder aus der Atmosphäre zu fixieren und in Grundchemikalien umzuwandeln. Daraus entstehen Alltagsprodukte wie synthetische Fasern, Schmiermittel, Kleb- und Kunststoffe oder auch Kraftstoffe. Im Vergleich zu ihren Pendants aus Erdöl haben die Produkte einen geringeren “CO2-Footprint” oder sind sogar CO2-neutral. Zudem ist die Nutzung von CO2 mit Hilfe von Mikroorganismen, Pflanzen, Algen oder chemisch-physikalischen Synthesen nicht nur klimafreundlich, sondern auch nachhaltig. Durch die Entwicklung neuer Technologien und Produkte liefert das Netzwerk Lösungen, um unabhängig von verfügbaren Erdöl bzw. schwankenden Erdölpreisen zu produzieren. Das Netzwerk unterstützt damit den Wandel von einer erdölbasierten zu einer nachhaltigen Gesellschaft.
Frühere F&E- Partner: plan-bee, provenion, Romex RPG, TUM — Fachgebiet Industrielle Biokatalyse, Universität Bayreuth — Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie II
Ab dem 18. März 2026 beginnt eine neue Webinarreihe des Industrieverbands European Bioplastics. Das übergeordnete Thema sind alternative Nutzungsmöglichkeiten von Bioplastik abseits von Verpackungen.
Gebäudedämmungen aus nachwachsenden Rohstoffen sind seit vielen Jahren Stand der Technik, haben aber immer noch einen kleinen Anteil auf dem Dämmstoffmarkt, da sie gegenüber mineralischen Produkten…
Die CO₂-based Fuels and Chemicals Conference 2026 bietet eine zentrale Bühne für Technologien, die CO₂ in Kraftstoffe, chemische Zwischenprodukte und Werkstoffe umwandeln. Sie findet am 28. und 29.…