Mit dem PRIMARY Open Call sollen innovative Verfahren zur Verwertung landwirtschaftlicher Ressourcen in verschiedenen europäischen Regionen validiert, angepasst und skaliert werden. Ziel der Ausschreibung ist es, die Übertragbarkeit von Verfahren und Geschäftsmodellen aus dem PRIMARY-Projekt zu testen und neue Wertschöpfungsketten zu entwickeln. Im Fokus stehen untergenutzte landwirtschaftliche Ressourcen wie Gras, Gewächshausrückstände, Baumwollnebenprodukte oder Rückschnitt von Olivenbäumen.
Antragsberechtigt sind Konsortien mit zwei bis drei Partnern. Diese müssen mindestens eine technische Einrichtung umfassen, die Verfahren testet, anwendet oder validiert, sowie mindestens eine weitere Partnereinrichtung aus dem öffentlichen oder privaten Sektor. Dazu können unter anderem landwirtschaftliche Betriebe, Genossenschaften, Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen oder Nichtregierungsorganisationen zählen. Die geförderten Projekte sollen Verfahren und Geschäftsmodelle in neuen regionalen Kontexten erproben und ihre technische Machbarkeit, wirtschaftliche Tragfähigkeit und Übertragbarkeit untersuchen.
Für die Ausschreibung stehen insgesamt 900.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden sechs bis neun Projekte mit einer Laufzeit von bis zu 18 Monaten.