FORESTPathways Joint Call
Fristen
- Daten des Inkrafttretens
- 15.09.2026
- Ende der Laufzeit
- keine Angaben
- Einreichungsfrist(en)
Ideenskizze: 2. Dezember
- Förderinstitution
- EU/BMFTR
Beschreibung
Wälder erfüllen vielfältige ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Funktionen. Gleichzeitig setzen ihnen der Klimawandel, zunehmende Extremwetterereignisse und weitere Belastungen zu. Gefragt sind deshalb neue wissenschaftliche Erkenntnisse und praxistaugliche Lösungen, die Waldökosysteme stärken, eine zukunftsfähige Waldbewirtschaftung ermöglichen und die nachhaltige Nutzung des Rohstoffs Holz sichern.
Hier setzt der internationale Förderaufruf „Aufbau von Wissen und Lösungen für widerstandsfähige Wälder und eine nachhaltige, auf der Forstwirtschaft basierende Zukunft (FOREST Pathways)“ an. Er ist Teil der europäischen Partnerschaft „Forests, forestry, and the forest-based sector: Research and innovation for a Sustainable Transition (FOREST)“. Die Partnerschaft koordiniert die Forschungs- und Innovationsaktivitäten der beteiligten Länder für resiliente Wälder und eine nachhaltige forstbasierte Bioökonomie.
An der Ausschreibung beteiligen sich 36 Förderorganisationen aus 27 europäischen und außereuropäischen Ländern. Deutschland ist durch das BMFTR vertreten. Der vorliegende nationale Förderaufruf regelt die Förderung durch das BMFTR.
Vier Themenfelder im Fokus
Das BMFTR fördert anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in vier Themenfeldern:
- klimaresiliente Waldsysteme,
- adaptive und multifunktionale Forstwirtschaftssysteme,
- Holz und innovative Holzprodukte sowie
- forstliche Wertschöpfungsketten, Märkte und Governance.
Die Projekte sollen Innovationen entlang der Wertschöpfungskette Wald – Holz entwickeln, Waldökosysteme stärken und Grundlagen für eine nachhaltige Waldwirtschaft und Rohstoffversorgung schaffen. Der Einbindung relevanter Akteurinnen und Akteure aus Praxis, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.
Internationale Zusammenarbeit ist Voraussetzung
Gefördert werden deutsche Partner in transnationalen Forschungsverbünden. Die Zusammensetzung der Konsortien und die weiteren internationalen Anforderungen richten sich nach den Vorgaben des FOREST Pathways Joint Call 2026.
Die Vorhaben können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu 36 Monaten gefördert werden. Die Förderung durch das BMFTR beträgt mindestens 50.000 Euro und höchstens 250.000 Euro je Partner.
Beteiligen sich mehrere deutsche Partner an einem Verbund, ist die gesamte BMFTR-Förderung auf 250.000 Euro begrenzt. Übernimmt ein deutscher Partner die Koordination des transnationalen Verbunds, kann die Förderung auf insgesamt bis zu 300.000 Euro steigen.
Ideenskizzen bis Dezember 2026 einreichen
Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe muss die Koordination des transnationalen Verbunds die gemeinsame Ideenskizze in englischer Sprache bis zum 2. Dezember 2026, 13 Uhr MEZ, über das elektronische Einreichungssystem ESES (Link folgt am 17.09.2026) einreichen. Die Frist ist eine Ausschlussfrist.
Interessierten wird empfohlen, sich vor der Einreichung mit dem Projektträger Jülich in Verbindung zu setzen.