Das RKW-Kompetenzzentrum hat eine neue Expertise zu den Wirkungen von ZIM-Projekten und ZIM-Netzwerken veröffentlicht. Hierfür wurden im letzten Jahr Unternehmen und Forschungseinrichtungen befragt, die ZIM-Forschungsvorhaben durchgeführt haben und diese im Jahr 2023 beendeten. Durchschnittlich wurden bei den untersuchten Projekten 360.000 € Projektgelder bewilligt bei durchschnittlich zwei Jahren Projektlaufzeit.
Laut dem Bericht ist ZIM insbesondere für kleine Unternehmen und Förderunerfahrene attraktiv, diese Gruppen machen den größten Teil der geförderten Unternehmen aus. Die Auswirkungen auf die Unternehmen sind vielseitig: Neben dem Anstieg der Beschäftigtenzahlen steigt auch der Umsatz durch die Projekte sowie die Vernetzung mit Kooperationspartnern. Etwa die Hälfte der Kooperationen hat bereits zu neuen gemeinsamen Projekten geführt und kann so nachhaltig für die Innovation der KMU genutzt werden.
Während der Laufzeit von Innovationsnetzwerken stieg im Schnitt sogar die Anzahl der beteiligten Akteure von von 12,8 auf 15,2. Auch nach dem Ende der Förderung bleiben viele Unternehmen in den Netzwerken, um von den vielzähligen Vorteilen wie Informationsaustausch, nachfolgende (Forschungs-)Kooperationen oder Dienstleistungen der NEtzwerkmanagementeinrichtungen.