Förderung von Projekten zum Thema „Innovative Herstellung von E‑Fuels und CCU-basierten Vorprodukten”
Fristen
- Daten des Inkrafttretens
- keine Angaben
- Ende der Laufzeit
- keine Angaben
- Einreichungsfrist(en)
30. November 2026
- Förderinstitution
- BMFTR
Beschreibung
Die nationalen und europäischen Klimaziele sehen vor, die Treibhausgasemissionen bis hin zur Treibhausgasneutralität im Jahr 2045 zu reduzieren. Hierfür sind der Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Elektrifizierung fossiler Prozesse von Industrie, Mobilität und Wärme zentrale Voraussetzungen. Gleichzeitig sind insbesondere der Luft- und Schiffsverkehr sowie weitere Mobilitäts- und Transportsegmente auch langfristig auf flüssige oder gasförmige Energieträger mit hoher Energiedichte angewiesen.
Vor diesem Hintergrund gewinnen klimafreundliche E‑Fuels zunehmend an Bedeutung. Für ihre Herstellung wird nachhaltiger Kohlenstoff benötigt, der neben biogenen Quellen unter anderem aus der Atmosphäre mittels Direct Air Capture (DAC) oder aus schwer vermeidbaren industriellen CO₂-Quellen bereitgestellt werden kann. Durch die Nutzung dieser CO₂-Quellen können weitestgehend klimaneutrale E‑Fuels produziert werden. Methanol spielt dabei eine wichtige Rolle, sowohl als klimafreundlicher Kraftstoff und Energieträger zur Speicherung und zum Transport erneuerbarer Energie, als auch als Ausgangsstoff für weitere E‑Fuels wie Sustainable Aviation Fuels (SAFs). E‑Fuels bieten somit eine skalierbare Lösung für schwer elektrifizierbare Mobilitätssegmente und sind zugleich weitgehend kompatibel mit bestehenden Infrastrukturen.
Die vorliegende Fördermaßnahme zielt darauf ab Deutschland als führenden Forschungs- und Entwicklungsstandort für Technologien zur Herstellung klimafreundlicher, strom- und wasserstoffbasierter E‑Fuels, auch auf Basis von CCU, in Europa weiter zu stärken und perspektivisch als globalen Leitanbieter und bedeutenden Technologieexporteur zu positionieren.
Hierzu sollen innovative Verfahren, Prozesse und Technologien zu E‑Fuels und, falls erforderlich, zu CCU-basierten Vorprodukten untersucht werden. Ziel sind Anwendungen zur Defossilisierung des Luft- und Schiffsverkehrs sowie weiterer Mobilitäts- und Transportsegmente mit besonderen Anforderungen an E‑Fuels und klimaneutrale Kraftstoffe. Im Bereich kohlenstoffbasierter E‑Fuel-Vorprodukte aus CCU soll dabei perspektivisch auf die Nutzung nachhaltiger Kohlenstoffquellen fokussiert werden. Darüber hinaus können ebenfalls schwer vermeidbare CO2-Emissionen wie bei der Kalk‑, Stahl- und Zementherstellung, sowie Reststoffverwertung adressiert werden.