Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Kunststoffe einen großen Anteil an der „Vermüllung“ der Ozeane ausmachen. Im Meeresschutz werden Kunststoffpartikel, deren Durchmesser kleiner als fünf Millimeter ist, als Mikroplastik bezeichnet. Dabei kann es sich um sekundäre Fragmente handeln, die durch die Zersetzung größerer Kunststoffteile wie Verpackungen entstehen oder als Fasern aus Textilien ausgewaschen werden. Es können jedoch auch primäre Kunststoffpartikel sein, die bereits in mikroskopischer Größe hergestellt werden. Dazu gehören Granulate, die in kosmetischen Mitteln, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie weiteren Anwendungsbereichen eingesetzt werden.
Die Veranstaltung zum Thema Mikroplastik wird:
Quellen für Mikroplastik identifizieren und Eintragsmengen in die Umwelt quantifizieren,
Folgen für marine Ökosysteme und uns Menschen aufzeigen und
Lösungswege für bestehende Probleme vorschlagen, wie z. B. Vermeidung, Recycling oder Biopolymere.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie in nebenstehendem Flyer. Während der Veranstaltung wird es viel Raum für Diskussionen zwischen Herstellern, Anwendern, Wissenschaftlern, Umweltverbänden, Behörden und weiteren Interessensgruppen geben. Anmelden können Sie sich unter bio-based.eu/mikroplastik/anmeldung. Quelle: nova-institut GmbH