Industrielle Biotechnologie aktuell / September 2025
IBB Netzwerk GmbH

Industrielle Biotechnologie aktuell

September 2025

Stichwörter in diesem Newsletter:

Arzneimittelresistent, Batterien, Biomasse, Feinchemie, Forstwirtschaft, Grüner Wasserstoff, Hartkohlenstoff, Katalysator, KI, Kohlendioxid, Konsultation, künstliche Fotosynthese, Makroalgen, palmölfreies Fett, Plasmid-DNA, PFAS, Spatenstich, UnaveraChemLab, Windpark, Zukunftstechnologien

Liebe Netzwerkmitglieder und Freunde,

Wir sind frisch aus der Sommerpause mit neuen Nachrichten, Veranstaltungen und einer neuen Rubrik: Vorstellung von Clustermitgliedern.

Wie gewohnt erwartet Sie in dieser Ausgabe eine Auswahl an Neuigkeiten, spannende Entwicklungen aus dem In- und Ausland sowie Informationen zu aktuellen Fördermöglichkeiten.

Zusätzlich informieren wir noch über anstehende Veranstaltungen, mit denen man den Terminkalender füllen kann.

Ihre IBB Netzwerk GmbH

Save the date: Das Bayerische Cluster Industrielle Biotechnologie wird 5 Jahre alt!

Am 26. November 2025 feiern wir das 5-jährige Bestehen des Bayerischen Clusters Industrielle Biotechnologie – und laden Sie herzlich zu unserem Jubiläums-Clustertreffen ein!

Wir freuen uns sehr, Sie heute schon auf ein besonderes Ereignis aufmerksam zu machen:

Am 26. November 2025 feiern wir mit einem Jubiläums-Clustertreffen das 5-jährige Bestehen des Bayerischen Clusters Industrielle Biotechnologie.

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Impulsen, interessanten Vorträgen und viel Raum zum Netzwerken.
Ein Highlight steht bereits fest: Eine Rednerin von BASF wird mit einem Impulsvortrag vertreten sein.

👉 Sie möchten selbst einen Vortrag halten oder ein Projekt vorstellen? Melden Sie sich gerne bei uns – wir freuen uns auf Ihre Ideen!

 

📅 Tipp: Bereits am Vortag, dem 25. November, finden in München die Netzwerktreffen unserer Partnernetzwerke Food & Nutrition sowie SusMat statt – eine ideale Gelegenheit für zusätzlichen fachlichen Austausch und Networking.
👉 Jetzt zu den Veranstaltungen Food & Nutrition und SusMat anmelden: Anmeldung Food&Nutrition und SusMat

 

Weitere Details zum Ablauf und zur Anmeldung folgen in Kürze – merken Sie sich den Termin also gerne schon jetzt vor!

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr IBB Team

UnaveraChemLab GmbH stellt sich vor

Das Clustermitglied UnaveraChemLab GmbH, langjähriger Partner der IBB, stellt sich vor.

Die UnaveraChemLab GmbH wurde als chemisches Labor Anfang der 1980-er von Dr. Hasso v. Zychlinski in Mittenwald/Oberbayern etabliert und wird im Tagesgeschäft seit 15 Jahren in 2. Generation von seinem Sohn, Dr. Alexander v. Zychlinski geleitet.

Die Entwicklung und Herstellung von organischer Feinchemie ist von Gründungsbeginn an das Geschäftsfeld der UnaveraChemLab GmbH.

Im Laufe der letzten 4 Jahrzehnte entwickelte sich die Firma zu einem im Markt bekannten und etablierten Kundenauftragssyntheseanbieter, der mittlerweile Intermediate und Wirkstoffe im industriellen Maßstab nach GMP oder alternativ

Unter GMP-Bedingungen (= non-GMP) herstellt. Das Kundenportfolio umfasst schwerpunktmäßig Pharmahersteller in Europa. Gleichzeitig weist das Unternehmen aber auch Kunden aus anderen Branchen wie der Elektronikindustrie im langjährig entwickelten Kundenstamm aus.

Einen Fokus setzt die Unavera jederzeit in Ihrer weiteren Entwicklung auf zukunftsorientierte Technologien und Anwendungen; seit einigen Jahren werden beispielsweise enzymatische Reaktionen erfolgreich durchgeführt.

Im Hinblick auf die Partnerschaft mit dem IBB-Netzwerk hat sich das Unternehmen frühzeitig in der chemischen Entwicklung von biobasierten Technologien als einer weiteren zukunftsorientierten Perspektive engagiert wobei es gelang einige Projekte durch die Zusammenarbeit mit den Partnern positiv abzuschließen. Aus diesem Grund sind wir sehr am gegenseitigen Austausch mit Partnern, die ebenso wie die Uanvera in der Entwicklung zeitgemäßer Chemie forschen, sehr interessiert und sind offen für die Teilnahme an neuen, zukunftsorientierten Projekten.

Fraunhofer, Freiburg: Spatenstich für den Bau des Ingenieurzentrums Nachhaltigkeit (IZN)

Fraunhofer und die Universität Freiburg forschen gemeinsam für die Zukunft

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WACKER, München: WACKER und Gearbox Biosciences arbeiten bei der Weiterentwicklung von Technologien zur Herstellung von Plasmid-DNA zusammen

WACKER und Gearbox Biosciences arbeiten bei der Weiterentwicklung von Technologien zur Herstellung von Plasmid-DNA zusammen

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Fraunhofer IGB, Stuttgart: Die Mibelle Group, LanzaTech & das Fraunhofer IGB stellen palmölfreies Fett aus CO₂ her

Revolution in der Kosmetikindustrie: Palmölersatz durch CO2-Recycling

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Hochschule Hof, Hof: BioVerBiss - Nachhaltigkeit für die Forstwirtschaft

BioVerBiss - Nachhaltigkeit für die Forstwirtschaft: Forschungsprojekt entwickelt biologisch abbaubaren, multifunktionellen Verbissschutz

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Viele weitere aktuelle Meldungen finden Sie in unserem Nachrichtenportal.

Jülich: Neuer Katalysator-Ansatz verknüpft Vorteile aus zwei Welten

Neuer Katalysator-Ansatz verknüpft Vorteile aus zwei Welten

Ein Team des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen University hat einen neuartigen Ansatz für einen Katalysator entwickelt, der die Vorteile der beiden meistgenutzten Katalysemethoden kombiniert. Der neue Katalysator-Ansatz basiert auf dem Metall Iridium und erreichte im Labor eine fünfmal höhere Aktivität als bisherige Referenzsysteme – bei hoher Stabilität über mehrere Tage. Beides gleichzeitig – sehr aktiv und langfristig stabil – galt bislang als schwer vereinbar. 

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MIT | USA: Wissenschaftler designen mit Hilfe von KI Substanzen, die arzneimittelresistente Bakterien töten können

Wissenschaftler designen mit Hilfe von KI Substanzen, die arzneimittelresistente Bakterien töten können

Das Team nutzte zwei verschiedene Ansätze mit KI, um neue Antibiotika zu designen. Inklusive einem, dass womöglich gegen MRSA aktiv ist.

 

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Bremerhaven: EU-Projekt OLAMUR: Anbau von Makroalgen und Muscheln in Windparks

EU-Projekt OLAMUR: Anbau von Makroalgen und Muscheln in Windparks

Die Gewährleistung der globalen Ernährungssicherheit für die wachsende Bevölkerung ist ein Thema, welches immer mehr an Bedeutung gewinnt und mit dem sich viele Forschende auseinandersetzen. Da die Nachfrage nach Nahrungsmitteln und nachhaltigen Ressourcen steigt, spielen die Weltmeere eine immer größere Rolle bei der Ernährung, Gesundheit und dem Wohlergehen der Bevölkerung. Doch die Produktion von Meeresressourcen kann nicht mehr allein durch Ökosysteme und natürliche Fischereiproduktion aufrechterhalten werden.

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Singapur: Technologie zur Umwandlung von Biomasse in Hartkohlenstoff für Natrium-Ionen-Batterien

H2G Green Limited und A*STAR unterzeichnen Vereinbarung zur Kommerzialisierung der Technologie zur Umwandlung von Biomasse in Hartkohlenstoff für Natrium-Ionen-Batterien

SINGAPUR, 30. Juli 2025 /PRNewswire/ -- H2G Green Limited (SGX:5AI) („H2G” oder das „Unternehmen”, zusammen mit seinen Tochtergesellschaften, gemeinsam die „Gruppe”), ein führender Anbieter von nachhaltigen Energielösungen, und seine Tochtergesellschaft Green Energy Investment Holding Private Limited („GEIH”) gaben heute eine Lizenzvereinbarung mit der singapurischen Agentur für Wissenschaft, Technologie und Forschung („A*STAR”) bekannt.

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Basel, Schweiz: Chemiker entwickeln Molekül für wichtigen Schritt hin zu künstlicher Fotosynthese

Chemiker entwickeln Molekül für wichtigen Schritt hin zu künstlicher Fotosynthese

Ein Forschungsteam der Universität Basel hat ein neues Molekül entwickelt, das sich die Fotosynthese von Pflanzen zum Vorbild nimmt: Unter Lichteinfluss speichert es gleichzeitig zwei positive und zwei negative Ladungen. Ziel ist, Sonnenlicht in CO2-neutrale Treibstoffe umzuwandeln.

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Helsinki, Finnland: ECHA veröffentlicht überarbeiteten Vorschlag zur Beschränkung von PFAS

ECHA veröffentlicht überarbeiteten Vorschlag zur Beschränkung von PFAS

Die European Chemicals Agency (ECHA) hat den aktualisierten Vorschlag, zur Restriktion von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) unter der EU Chemikalienverordnung REACH, veröffentlicht. Die Aktualisierung wurde von den Behörden in Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und Schweden bearbeitet, die den ursprünglichen Vorschlag im Januar 2023 eingereicht haben.

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Jena: Kohlendioxid mit elektrochemischem Verfahren einfangen

Kohlendioxid mit elektrochemischem Verfahren einfangen

Carl-Zeiss-Stiftung fördert interdisziplinäres Projekt zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung an der Universität Jena mit 1,8 Millionen Euro

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EIC STEP Scale up

Die Fördermaßnahme unterstützt innovative Start-ups und kleine Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial, die ihre marktreifen Deep-Tech-Lösungen skalieren wollen. Im Fokus stehen bahnbrechende Technologien und damit Beiträge zur technologischen Souveränität Europas.

Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Industrialisierung, Kommerzialisierung und internationalen Expansion. Dabei bietet das Programm sowohl finanzielle Unterstützung in Form von Mischfinanzierungen (Grants und Equity) als auch gezielte Beratung und Vernetzungsmöglichkeiten. Ziel ist es, Unternehmen mit bahnbrechenden, technologiegetriebenen Innovationen den nächsten Wachstumsschritt zu ermöglichen und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf europäischer und globaler Ebene zu stärken. Besonderer Fokus liegt auf Deep-Tech-Unternehmen, die mit ihren Lösungen strategisch relevante Herausforderungen adressieren, beispielsweise in den Bereichen Digitalisierung, Gesundheit, nachhaltige Industrie oder Energie. 

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Einreichungsfrist: jederzeit | Webseite der EU

Zukunftstechnologien für die bayerische Wirtschaft

Die Bayerische Forschungsstiftung hat ein neues Förderprogramm. Das Programm bietet in vielen Fällen attraktivere Konditionen als das bisherige. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft wird stärker honoriert, kleine und mittlere Unternehmen erhalten einen individuellen Förderbonus.

Gefördert werden anwendungsbezogene Projekte mit klarer wirtschaftlicher Umsetzungsperspektive. Ziel ist die Beschleunigung der Umsetzung von Forschungsergebnissen in neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Die Förderung ist branchen- und technologieoffen und unterstützt die Forschungs- und Innovationsstrategie Bayerns. Im Fokus stehen technologische Innovationen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft in Form von F&E‑Vorhaben, die in enger Kooperation von mindestens einem Unternehmen mit mindestens einem Partner aus der Wissenschaft durchgeführt werden sollen. Voraussetzung ist, dass die Partner aus der Wissenschaft im Rahmen des Vorhabens im nichtwirtschaftlichen Bereich tätig sind.

Die neuen Bedingungen sind ab dem 01. Juni 2025 gültig.

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Einreichungsfrist für Projektvorschläge: offen | Förderangebot

Gemeinsame Ausschreibung zwischen Deutschland und Frankreich

Deutsche mittelständische Unternehmen sind eingeladen, mit ihren französischen Kooperationspartnern Anträge für gemeinsame FuE-Projekte einzureichen.

Die Fördermittel werden jeweils aus den nationalen Programmen bereitgestellt – in Deutschland durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in Frankreich durch Bpifrance (Banque publique d'investissement), die französische staatliche Investitionsbank.

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Einreichungsfrist für Anträge: 03.12.2025 | Förderaufruf

Förderprogramm „Industrielle Bioökonomie“

Förderbausteine für die Nutzung und den Bau von Demonstrationsanlagen und die Etablierung weiterer Beispielregionen

Gegenstand der Förderung sind vier Bausteine, in denen die Weiterentwicklung, Hochskalierung und Erprobung biobasierter Produkte und Verfahren (A), die Planung (B), der Bau von Demonstrationsanlagen (C) und Innovationscluster zur Transformation bestehender Industrieregionen zu Regionen der industriellen Bioökonomie (D) unterstützt werden.

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Einreichungsfrist: Bausteine A, B, D: jeweils zum 15. April und 15. Oktober eines Kalenderjahres, Baustein C: jeweils zum 15. Oktober eines Kalenderjahres (erstmalig 2025) | Förderprogramm

Weitere Fördermöglichkeiten gibt es auch in unserem kostenlosen Online-Förderverzeichnis . Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung, wenn Sie Unterstützung bei der Antragseinreichung benötigen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

IFAT München 2026

04. - 07. Mai 2026 | München

Details

Gefördert durch

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie