Pressemeldung "Bayerische Wirtschaft profitiert von nachhaltiger Industrieproduktion"

Meldung vom 23.11.2011 (veröffentlicht noch unter der alten Firmierung BioM WB GmbH)

Bayerische Wirtschaft profitiert von nachhaltiger Industrieproduktion
Netzwerkorganisationen informieren CSU-Fraktion über eine "Biologisierung der Industrie"

Bei knapper werdenden Rohstoff- und Energiequellen benötigt die erdölbasierte Industrie Alternativen. Lösungen bietet die Verwertung nachwachsender Rohstoffe. Landwirtschaftliche Nutz- und Reststoffe wandelt die Chemische Industrie mit Verfahren der Industriellen Biotechnologie in innovative Produkte um. Davon profitiert die bayerische Industrie sowie die Landwirtschaft – und die Umwelt. Um über diese Themen zu informieren, veranstalteten die BioM WB GmbH, Chemie-Cluster Bayern und Cluster Nachwachsende Rohstoffe Straubing am 23. November einen Parlamentarischen Abend mit der CSU-Landtagsfraktion unter dem Motto ‚Biologisierung der Industrie‘. „Erdöl ist ein Stoff, der viel zu schade zum Verbrennen ist“, betonte Renate Dodell, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende in ihrem Grußwort. Nach ihrer Einschätzung kann die Weiße Biotechnologie „eine der volkswirtschaftlich tragenden Technologien dieses Jahrhunderts werden.“

„Die Weiße Biotechnologie versetzt uns in die Lage, sehr effizient und umweltschonend zu neuen Produkten mit hohem Wertschöpfungspotenzial zu kommen. Und sie hat das Potenzial, fossile Grundstoffe wie Erdöl und Erdgas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu ersetzen“, so Dr. Wilhelm Sittenthaler, Vorstandsmitglied der Wacker Chemie AG, in seiner Rede. In weiteren Impulsvorträgen erläuterten Dr. Günter von Au, Vorstandsvorsitzender Süd-Chemie AG, und Dr. Reiner Hengstmann, Puma Global Director Safe Supply Chain, ebenfalls die Relevanz der verstärkten Nutzung nachwachsender Rohstoffe und neuer Materialien, die mit Hilfe der Biotechnologie hergestellt werden.

Zuvor besichtigten die Landtagsabgeordneten den Münchner Forschungsstandort der Süd-Chemie AG. Hier demonstrierte ihnen der Leiter der strategischen Forschung und Entwicklung, Dr. Andre Koltermann, eindrücklich, wie nachhaltige biotechnologische Verfahren Agrarreststoffe in Kraftstoffe oder Basischemikalien umwandeln.

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