Glossar

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Metabolic Engineering

Hierunter wird die maßgeschneiderte gentechnische Veränderung der Stoffwechselwege einer Zelle verstanden – Stoffwechselpfade werden verändert und neu konstruiert. Auf diese Weise kann gezielt in die Aktivität von Genen, und damit in die Produktion von Eiweißen, eingegriffen werden: So lassen sich Prozesse herunter- oder hochregulieren und damit die Ausbeute eines bestimmten Produktes auf genetischer Ebene steuern.

Quelle:  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Weiße Biotechnologie. Bonn, Berlin 2012. S. 47.

Mikroorganismen

Mikroorganismen (Kleinstlebewesen, ugs. „Mikroben“) sind mikroskopisch kleine Lebewesen (Organismen), die als Einzelwesen mit bloßem Auge meist nicht erkennbar sind. Bei den Mikroorganismen handelt es sich überwiegend um Einzeller, auch einige Mehrzeller entsprechender Größe gehören dazu.

Mikroorganismen kommen in verschiedenen Größenordnungen vor. Einige Mikroorganismen sind etwa für die Ernährung von Bedeutung, andere sind Erreger von Infektionskrankheiten. Beispiele für Mikroorganismen sind die Bakterien (z. B. Milchsäurebakterien), viele Pilze (z. B. die Backhefe), mikroskopische Algen (z. B. Chlorellen, werden u. a. als Nahrungsergänzungsmittel verwendet), und Protozoen (z. B. das Pantoffeltierchen und der Malaria-Erreger Plasmodium).

Quelle:  Wikipedia, Stichwort "Mikroorganismus", Version vom 08.10.2013, 18:52 Uhr, abrufbar unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mikroorganismus&oldid=123259996

Molekularbiologie

Die Molekularbiologie umfasst die Biologie der Zelle auf molekularer Ebene. Sie befasst sich mit der Struktur und Funktion von DNA und RNA bis hin zu den Proteinen und wie diese untereinander interagieren.

Quelle:  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Weiße Biotechnologie. Bonn, Berlin 2012

Mutation

Eine Mutation (aus dem Lateinischen mutare = (ver)ändern) ist die Veränderung des Erbgutes eines Organismus durch Veränderung der Abfolge der Nucleotidbausteine oder durch Veränderung in der DNA-Struktur.

Quelle:  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Weiße Biotechnologie. Bonn, Berlin 2012