Nachricht

IBB Netzwerk

24.03.2020

Clariant & Wacker unterstützen bei der Herstellung von Desinfektionsmitteln

Aus der Pressemitteilung des bayerischen Wirtschaftsministeriums:

Aiwanger: "Wir bekämpfen Engpässe bei Desinfektionsmitteln pragmatisch!"

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat bekanntgegeben, dass jetzt auch Ethanol und reiner Alkohol im Freistaat zur Produktion von Desinfektionsmitteln freigegeben werden.

Aiwanger: "Es geht darum, Engpässe zu reduzieren. Arztpraxen und Krankenhäuser haben teilweise keine Desinfektionsmittel mehr, das gefährdet Menschenleben. Deshalb handeln wir jetzt pragmatisch. Wir müssen auch die Kleinversorgung von Altenheimen, Kliniken und Arztpraxen gewährleisten. Deshalb gehen wir jetzt zwei Wege gleichzeitig: Chemie-Unternehmen und Apotheken werden Desinfektionsmittel aus Ethanol und reinem Alkohol herstellen. Der Rohstoff Alkohol kommt aus der Biospritschiene und von Brennereien. Die Branntweinsteuer ist dafür ausgesetzt worden.“

Quelle: BayStMWi (Jürgen Marks, Leiter Pressereferat, Pressemitteilung-Nr. 71/20)

Anmerkung der IBB

Die "Biospritschiene" bezieht sich auf den Zelluloseethanol unseres Netzwerkmitglieds Clariant. Außerdem stellt unser Netzwerkmitglied Wacker Isopropanol zur Verfügung - vielen Dank für die Initiative!

Nachzulesen auf den Social Media-Profilen von Herrn Hubert Aiwanger auf Facebook oder Instagram:

#Desinfektionsmittel. Jeder Liter zählt! Die letzten Tage organisiert, jetzt läuft Lieferung und Produktion. 2x 20000 Liter #Bioethanol 99,2% von Clariant Straubing, Ausgangsmaterial: Stroh!! Wird jetzt von Clariant in Gendorf zu Desinfektionsmittel verarbeitet und dann über das THW an Krankenhäuser etc ausgeliefert. Und: 2x7000 Liter Desinfektionsmittel #Isopropanol von Wacker Chemie, schon in 1000 Liter-Gebinden, selbe Verteilung. Danke für die konstruktive Zusammenarbeit allen Beteiligten! Die nächsten Tage gehen wir den Weg sowohl über die chemische Industrie mit noch größeren Mengen als auch den dezentralen Weg über kleine Schnapsbrennereien und 3000 bayerische Apotheken. Wie gut, dass wir diese Strukturen noch haben! War ja alles schon auf der „Abschussliste“ der Globalisierer. „Wer braucht denn noch Apotheken...“ Antwort: WIR!

zurück