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14.06.2016

Förderbekanntmachung des BMBF: Plastik in der Umwelt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 10. Juni 2016 eine neue Förderbekanntmachung mit dem Titel „Richtlinien zur Förderung von Vorhaben zu Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze“ veröffentlicht. Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 31. August 2016.

Das BMBF fördert auf dieser Grundlage F&E-Vorhaben mit dem Ziel, wissenschaftliche Verfahren, Methoden, Instrumente, Begriffe zur Untersuchung von Plastik in der Umwelt zu entwickeln und zu etablieren, um damit

  • ein konsistentes Bild des Gesamtproblems zu entwickeln und international zur Grundlage des Handelns zu etablieren,
  • gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Lösungsansätze zu identifizieren, zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen, und
  • mit internationalen Partnern aus den wichtigsten Produktions- und Nutzungsländern Kooperationsprojekte zur Reduktion des Eintrags von Plastik in die Umwelt zu beginnen.

Gegenstand der Bekanntmachung ist die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Dabei soll insbesondere die Zusammenarbeit von Unternehmen, Zivilgesellschaft und Kommunen mit der Wissenschaft gefördert werden. Die wesentlichen Themen und Fragestellungen für Forschungsaktivitäten sind in vier Bereichen strukturiert:

  • a) Green Economy: Stoffströme, Wertschöpfungsketten, Technologien und Recycling
  • b) Konsum, Verbraucherverhalten, Handel und Produktion, Governance
  • c) Eintragspfade, Transport, Zersetzung und Verbleib in limnischen Systemen
  • d) Meere und Ozeane als Senke und Akkumulationsraum.

Zuwendungsempfänger können KMU, Akademia und Großindustrie sein. Einreichungsfrist für Skizzen ist der 31. August 2016 (zweistufiger Prozess).

IBB-Förderverzeichnis

In unserer Rubrik "Förderverzeichnis" finden Sie eine detaillierte Beschreibung der Fördermaßnahme „Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze“ inkl. Bekanntmachungstext. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf!

Quelle: Informationen aus dem Bundesanzeiger vom 10. Juni 2016

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