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06.02.2013

BRAIN schließt umfangreiches Forschungsprogramm erfolgreich ab

Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG gibt den erfolgreichen Abschluss eines Forschungs- und Entwicklungsprogramms zur Optimierung mikrobieller Produktionsorganismen bekannt. Die wissenschaftlichen und technischen Ergebnisse des Forschungsprogramms mündeten in fünf Patentfamilien, darunter sowohl Stoff- als auch Verfahrenspatente. Das Vorhaben der BRAIN stellte eines von 16 gemeinschaftlich durch den Industrieverbund Weiße Biotechnologie (IWBio) eingereichten und von einem international besetzten Expertengremium positiv begutachteten Programmen dar. Das auf fünf Jahre angelegte Forschungsvorhaben wurde bis Ende 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Ausschreibung zur Genomforschung an Mikroorganismen „GenoMik Plus“ finanziell unterstützt.

Im Rahmen des Forschungsprogramms der BRAIN, welches den Titel „Industrielle Produktionsprozesse für neuartige Enzyme und bioaktive Substanzen aus natürlichen Quellen: MikroPro“ trägt, hat sich die BRAIN in thematisch abgegrenzten Subprojekten mit insgesamt drei Forschungs- und Technologieschwerpunkten beschäftigt, darunter die Etablierung alternativer, mikrobieller Expressionssysteme, die Darstellung von „Performance Proteinen“ aus dem Metagenom sowie bioaktiver Substanzen bzw. ganzer Syntheserouten aus nicht kultivierbaren Mikroorganismen.

Unter dem Dach des „Industrieverbundes Weiße Biotechnologie“ (IWBio) hatten sich 2007 erstmals namhafte Unternehmen der Chemie-, Pharma- und Ernährungsindustrie zusammengeschlossen, um die mikrobielle Genomforschung als Technologieplattform hin zur industriellen Anwendung voranzutreiben. BRAIN verfolgte dabei die Ziele des Neudesigns ausbeuteoptimierter Mikroorganismen (Designer-Minimal-Organismen) sowie der Etablierung und Bereitstellung von neuartigen Produkten und Produktlinien aus mikrobiellen Quellen in industriekompatiblen Mengen und Formaten.

„Die Teilförderung dieser hoch innovativen, aber natürlich auch mit einem gewissen Risiko ausgestatteten Forschungsprojekte durch das BMBF hat uns als KMU die Möglichkeit gegeben, auch einmal solche Projektideen anzustoßen, die wir allein nicht hätten vorfinanzieren können“, führt der Technologievorstand der BRAIN AG, Dr. Jürgen Eck, aus.

„Die fünfjährige Laufzeit der Fördermaßnahme gab uns zusätzlich eine langfristige Planungssicherheit, was letztlich dem Projekterfolg zugute kam und sowohl die Technologieplattform als auch die Anzahl an Produktkomponenten der BRAIN erweiterte“, ergänzt Dr. Michael Krohn, Unit Leiter BioActives und Mitglied der Geschäftsleitung der BRAIN. Die wissenschaftlichen und technischen Ergebnisse des erfolgreichen Forschungsprogramms mündeten in fünf Patentfamilien, darunter sowohl Stoffpatente als auch Verfahrenspatente. Darüber hinaus wurden die Forschungsergebnisse in 10 „peer reviewed“ wissenschaftlichen Artikeln veröffentlicht sowie auf einer Vielzahl von internationalen Fachtagungen und Messen in Plenarvorträgen der Fachwelt präsentiert und diskutiert.

Über BRAIN

Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen „weißen“ Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Lösungen. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen „BioArchive“, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 80 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Evonik Degussa, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 105 hoch qualifizierte Mitarbeiter. Für ihre wegweisenden Aktivitäten zur nachhaltigen „Biologisierung der Chemieindustrie“ unter Verwendung des „Werkzeugkastens der Natur für industrielle Prozesse“ wurde die BRAIN AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden, Dr. Holger Zinke, 2008 mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.

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Auf der Suche nach verbesserten Enzymen und Biokatalysatoren für industrielle Anwendungen: Automatisierte Ablage und Screening von optimierten mikrobiellen Expressionsstämmen zur wirtschaftlichen Darstellung von industriell relevanten Produkten. Foto & Copyright: BRAIN AG, Zwingenberg.

Auf der Suche nach verbesserten Enzymen und Biokatalysatoren für industrielle Anwendungen: Automatisierte Ablage und Screening von optimierten mikrobiellen Expressionsstämmen zur wirtschaftlichen Darstellung von industriell relevanten Produkten. Foto & Copyright: BRAIN AG, Zwingenberg.

Kontakt

BRAIN - Biotechnology Research And Information Network AG
Dr. Martin Langer
Darmstädter Str. 34-36
64673 Zwingenberg, Germany
Tel.: +49-(0)-6251-9331-16
Fax.: +49-(0)-6251-9331-11
E-Mail: ml(at)brain-biotech.de
www.brain-biotech.de

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