Nachricht

06.11.2012

Praj beschleunigt Entwicklung von Ethanoltechnologie der 2. Generation durch Eröffnung kommerzieller Demoanlage

Vorstellung des Projekts auf der F.O. Licht’s World Ethanol 2012 in München - Veranstaltung läuft noch bis 8. November 2012.

München - Praj Industries, Anbieter von integrierten Verfahrenstechniken und Lösungen für Bioethanol, Brauereien, Wasser, Abwasser und Prozessanlagen weltweit, hat seine Fortschritte in der Entwicklung einer kommerziellen Demoanlage für LCF1-Ethanol auf der F.O. Licht’s World Ethanol 2012 in München bekanntgegeben. (Auch IBB-Netzwerkmitglieder wie die Clariant Produkte (Deutschland) GmbH, Global Bioenergies und UPM sind auf der F.O. Licht’s World Ethanol 2012 vertreten.)

Für das Unternehmen, das in seiner Forschungs- und Entwicklungsanlage "Praj Matrix-the innovation center" das "2nd Generation Program" betreibt, stellt dies einen wesentlichen Impuls dar. Auch im Bereich Biokraftstoffe ist diese Entwicklung ein bedeutender Schritt nach vorn.

Der Entscheidung zum Scale-Up des Programms ging ein rigoroser vierjähriger Pilottest der Anlage voraus, bei dem verschiedene Rohstoffe wie Bagasse, Maiskolben usw. bewertet wurden. Praj startete das Programm "Lignocellulose to Ethanol", um den Bedarf an einer erweiterten Ethanolproduktion aus Agrarrückständen, die nicht der Lebensmittelgewinnung dienen, zu decken.

Die kommerzielle Demoanlage

Praj wird eine kommerzielle Demoanlage mit einer Kapazität von 10 Mio. Litern pro Jahr in Indien aufbauen. Diese Anlage soll die technische und kommerzielle Realisierbarkeit sowie die Optimierung der Wasser- und Energieintegration und deren Auswirkungen auf Investitionsaufwand und Betriebskosten demonstrieren. Zudem wird die Anlage die komplette Wertschöpfungskette einschliesslich Futtermittelhandhabung (nach der Ernte) und Rohstoffeigenschaften sowie deren Auswirkungen auf den Betrieb entwickeln.

Das Unternehmen schätzt die Projektkosten auf 25 bis 30 Mio. US$. Der Baubeginn ist für Anfang 2013 geplant. Aktuell strebt Praj die Realisierbarkeit des Bioraffineriemodells auf Basis einer "Zucker-Plattform" an. Es laufen aktive Programme zu Biokraftstoffen, Biochemikalien, Gesundheit, Wellness & Ernährung.

Quelle: news aktuell GmbH

zurück