Der BMBF-Wettbewerb "BioIndustrie 2021" von 2006

Der BMBF-Cluster Wettbewerb „BioIndustrie 2021 - Entwicklung neuer Produkte und Verfahren in der Industriellen Biotechnologie“ war eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) von 2006. Der Wettbewerb trug dazu bei, Ideen und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der "Industriellen/Weißen Biotechnologie" aus Hochschulen und Forschungsinstituten schneller als Produkte auf den Markt zu bringen. Als Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung wurden bis 2012 rund 60 Millionen Euro an Fördermitteln investiert.

Die Errichtung einer Bioindustrie bis zum Jahr 2021 – und damit die sukzessive Ausbreitung biotechnologischer Methoden und Produkte in verschiedenste Industriebranchen – soll durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in den Kompetenz-Netzwerken einen deutlichen Schub erhalten.

Aus dem BMBF-Wettbewerb sind fünf Siegercluster erwählt worden:

Ende 2008 haben sich die fünf Gewinnercluster im Arbeitskreis „BioIndustrie 2021“ zusammengeschlossen. Die gesteckten Ziele des BMBF-Wettbewerbs – beispielsweise die Verbesserung der wirtschaftlichen Wertschöpfung und der Wettbewerbsfähigkeit durch Nutzen der Innovationspotentiale der Industriellen Biotechnologie bzw. die Verbesserung des Technologietransfers – werden so neben den großteils regionalen Clusteraktivitäten unter dem Markenzeichen „BioIndustrie 2021“ auch auf überregionaler Ebene weiter verfolgt.

Der Arbeitskreis setzt vor allem auf eine möglichst transparente Veranschaulichung von neu geschaffenen Wertschöpfungsketten, um den enormen Nutzen und die Potenziale der Industriellen Biotechnologie zu verdeutlichen. Durch Synergien möchten die Partner einen Mehrwert für die gesamte Branche der Industriellen Biotechnologie schaffen.